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It's all about Fake News

April 27, 2017

 

Ende April veröffentlichte die Kommunikationsagentur Weber Shandwick ein White Paper rund um das Thema Fake News. In diesem titelt die Agentur: „Es muss die Aufgabe aller In diesem Bereich Tätigen sein, zu Dem Thema aufzuklären und zu vermitteln, wie man gegen gefälschte Nachrichten vorgehen kann.“

 

Unter den Begriff Fake News, fallen alle Nachrichtenmeldungen, die in irgendeiner Weise einen irreführenden oder manipulierenden Charakter besitzen. Auch Satire kann als Fake News bezeichnet werden, wenn diese nicht ausreichend als humoristische Meldung gekennzeichnet ist. Durch den Fortschritt der Technik und die zunehmende Digitalisierung verbreiten sich solche Nachrichten immer schneller und werden durch eigens kreierte Roboter (Bots) gezielt verbreitet. Dieser Trend stellt eine zunehmende Gefahr für die Kommunikationsbranche dar – das Misstrauen der Bevölkerung in Content steigt allgemein.

 

Beispiel für Fake News: Propaganda im Wahlkampf

 

Nicht nur im US-Wahlkampf verbreiteten sich Fehlmeldungen in rasantem Tempo, auch in europäischen Wahldebatten wird die Streuung von Fake News zunehmend zum Phänomen. Eine Oxford Studie ergab, dass im französischen Präsidentschaftswahlkampf 19,6% der Twitter-Meldungen nicht von professionellen Nachrichtenagenturen, Parteien oder der Regierung stammten. Das heißt aber nicht unbedingt, dass sich darunter nur Unwahrheiten finden lassen – nur 21,3% der Meldungen, die in diese Kategorie fallen konnten als „Junk“ identifiziert werden. Auch in der Abstimmung um das UK-Referendum wurde die Verbreitung von Meldungen über Social Media zum Problem. Britischen Wissenschaftler kritisierten in einer anderen Studie, dass das automatisierte Posting von Nachrichten des Brexit-Lagers der Bevölkerung ein verfälschtes Bild der tatsächlichen Lage vermittelt hätte. Wieviel Einfluss das auf den Ausgang des Referendums hatte, ist schwer zu messen – es ist allerdings bedenklich, dass die automatisierte Interaktion mit Usern eine hohe strategische Rolle in Wahlkämpfen einnimmt.

 

Warum sind Fake News auch für Unternehmen ein Problem?

 

Fake News können auch Unternehmen treffen und das mühsam aufgebaute Image langfristig negativ beeinflussen, wenn nicht dagegen vorgegangen wird. Die Führungsspitze muss auf ein effektives Krisenmanagement setzen und schon vorab überlegen, wie mit Fake News umgegangen wird. Das Whitepaper von Weber Shandwick stellt klar: Transparenz und Schnelligkeit sind Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Bekämpfung von Fake News. Das Unternehmen muss sich auf mögliche Krisenszenarien einstellen und schnell und gezielt agieren – Krisentrainings können helfen, auf solche Situationen vorzubereiten. Die Aufgabe des PR-Beraters ist es, auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam zu machen und mit dem Unternehmen selbst an einer Strategie zu arbeiten.

 

Was lässt sich gegen Fake News tun?

 

Stephan Scoppetta, Gründer der Unlimited Communications GmbH: "Ein allgemein gültiges Rezept gibt es leider nicht. Unternehmen aber auch die Bevölkerung muss lernen, Fake News von echten News zu unterscheiden und damit auch stoppbar zu machen. Die Herausforderung von PR-Beratern ist, auf Fehler in der Berichterstattung besonders schnell zu reagieren. Zudem müssen sowohl Unternehmen wie auch Politiker Strategien entwickeln, möglichen Fake-News-Kampagnen zu begegnen."

 

Auch bei den Suchmaschinen rauchen wegen der Fake News bereits die Köpfe. Hoax Search ist eine Suchmaschine für Fake News während ZDDK als Meldestelle fungiert. Auch Google hat schon auf das Problem reagiert und startete vor Kurzem das sogenannte „Project Owl“. Menschliche Testpersonen trainieren in diesem Projekt einen Google-Algorithmus und helfen der Suchmaschine, minderwertigen Content nach unten zu reihen. Falschmeldungen sollen ganz aus den Suchergebnissen verschwinden. Überdies zielt das Projekt darauf ab, beleidigende und falsche Suchwörter in der Autocomplete-Suche zukünftig zu verhindern – wenn man also nach Angela Merkel sucht, sollen möglichst die Worte „tot“ oder „wahnsinnig“ nicht mehr als Suchvorschlag auftauchen.

 

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